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Ich bin so tief in dem Scheißhaufen drin, dass ich nicht mehr weiss, ob ich selber ein Scheißhaufen bin oder nicht. Mein Körper fühlt sich extrem schlaff an, wie mein Geist, und ich kann nicht aufhören, zu grübeln. Über verpasste Möglichkeiten, über Was-wäre-wenn, darüber, dass ich bald 31 Jahre alt werde und gefühlt noch nichts in meinem Leben auf die Beine gestellt hab, von dem ich geträumt habe. Mir ist zum weinen zumute, aber ich kann nicht. Ich weiss, dass ich mich nur noch tiefer in die Scheiße begebe, wenn ich nicht wieder anfange die Dinge zu tun, die mmir gut tun. Ich kann aber trotzdem nicht aufhören… Einbisschen wie ein Alkoholiker, der ein Mon Cherry gegessen hat und dann einen Rückfall kriegt, weil “jetzt eh alles egal ist”.
Tut verdammt gut, sich auszukotzen, ohne zum Schluss eine versöhnliche Abschiedsformel finden zu müssen. Oder war das schon eine Versöhniungsformel? An alle da draußen, die im selben Boot sitzen – ja, es ist total beschissen an diesem Punkt zu sein. Es ist einfach nur zum kotzen. Ach scheisse. Ich hab Hunger.