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1. Januar 2018 – wieder Single – und wenn ich sage “Partner Nummer 12”, dann meine ich Liebespartner Nummer 12. Lockere Liebeleien während meiner Singlezeiten zähle ich in meinem Beziehungs-Fucked Up-Bericht nicht dazu. Auch wenn es bei unverbindlichen Liebschaften ebenfalls immer wieder zu Schmerzen der Ablehnung und zu Schwierigkeiten im Bereich “Loslassen” kam. Kann sich das wirklich irgendwann ändern?

Ich erkenne die Muster, kenne psychologische Hintergründe, habe Bücher zu allen möglichen Themen gelesen. Und doch bin ich mit 42 Jahren in Sachen Beziehung wieder gescheitert (trotz guten Männern – einige davon sind jetzt noch meine Freunde). Und es ist nicht so, dass es emotional auch nur ein bisschen zur Routine wird. Jede einzelne Trennung schmerzt. Und diese Trennung schmerzt noch ein bisschen mehr. Ich habe in dem Mann den Vater meines Kindes gesehen. Jetzt scheint es, als ob ich den Kinderwunsch definitiv begraben müsste. Ich habe in all den Jahren keinen Mann gefunden, der mit mir eine Familie haben möchte (hier grüsst mein inneres Opfer). Ich weiss, ich werde es überleben – aber all die Gefühle, die mit einer weiteren Trennung und mit Familienlosigkeit einher gehen werden, machen mir schon Angst. Ich sehe mich bis ans Lebensende damit “kämpfen” – ja ich weiss, es geht anders – momentan kann ich mir einfach noch nicht vorstellen, wie genau ich aus meinem Mist Kompost machen soll, beziehungsweise, ob ich das wirklich schaffen werde.

Jetzt übe ich mich weiter in “Fühlen, Hingabe, Akzeptanz, Lebensvertrauen”. Und das kleine Mädchen in mir hat immer noch Hoffnung <3.

PS: danke Veit. Du trägst mit deinen Büchern, Vorträgen und Meditationen dazu bei, dass ich jetzt hier sitze und schreibe. Noch vor ein paar Jahren hätte ich jetzt nicht mehr leben wollen – ok die Phase kommt wahrscheinlich wieder, aber ich weiss sie zu durchleben.

PPS: 26 Jahre “Liebesmist” gesammelt….da müsste ein grosser Haufen Liebeskompost möglich sein. Habt ein gutes 2018