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Vor 7 Jahren waren wir um einiges Junger :-), beide Ausländer, unsere Kinder waren gerade 5 und 3 Jahre jung.
Wir haben den Angebot eigen Reinigungsfirma zu gründen angenommen und uns gefreut so etwas Geld dazu verdienen. Es war von Anfang an nicht immer leicht. Schritt für Schritt sind wir aber gewachsen. Wir hatten immer wie mehr Aufträge und immer wie weniger Kapazität alles selber reinigen zu gehen. So haben wir erste Mitarbeiterinnen gebraucht. Wir haben einen Treuhand empfohlen bekommen, der uns mit Mitarbeiterverträge unterstützen sollte. Schon der Anfang hat mir etwas Bauchschmerzen vorbereitet. Meine Fragen wurden nie richtig beantwortet. Ich fragte, er drehte sich zu meinem Mann aber befriedigende Antwort kam hier auch nicht. Ich lies mich aber immer wieder überreden. So ging es einige Jahre bis wir im 2015 um 400% gewachsen sind. Ohne richtige Kalkulationen… Dazu haben wir noch GmbH gegründet und überall neue Versicherungsverträge geholt. Überall klappte es bis auf eine Versicherung. Nach einem Jahr und mehrere Mahnungen hatte ich neue Verträge immer noch nicht. Dann habe ich begonnen alles selber in die Hand zu nehmen. Die Versicherung hat neue Verträge geschickt, die waren aber hoch über das budgetierte, der ehemaliger Berater der Versicherung hat alles falsch gemacht. Plötzlich kam die Rechnung von 75 000,- Franken die ich in 14 Tagen bezahlen sollte, die ich aber nicht hatte. Dazu kam noch Lohnbuchhaltung Kontrolle, die für uns toll ausgegangen ist, wo wir jedoch bemerkt haben, dass unsere 2 Mitarbeiterinnen hoch überbezahlt sind und auf das Mindestlohn umgerechnet 16 Monatslöhne im Jahr bekamen. Wir haben den Damen neue Verträge angeboten in der Hoffnung auf Verständnis. Sie haben uns bis zur Schlichtungsstelle gejagt und noch weiteres Geld gefördert. Im Jahr 2017 begann unsere Firma endlich verdienen. Auf dem Hals hängen uns aber Schulden von fast 90 000,- Franken. Und das nur, weil wir den Beratern und nicht dem Bauchgefühl vertraut haben.