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Hallo,
mein Name ist nicht Gast. Ich heiße Antje, bin Mutter von drei bezaubernden Kindern und möchte gern meine Geschichte mit euch teilen. Meine Reise begann mit 16 Jahren. Ich war damals hochschwanger, als sich das Leben von der unschönen Seite zeigte. Ich verlor meinen Bruder. Er hatte sich das Leben genommen und ich konnte nichts mehr tun. Meine Eltern waren so voller Trauer,dass ich für mich entschloss, stark zu bleiben. Ich konnte ja nicht auch noch traurig sein. Zum einen war ich schwanger und dann war das Bedürfnis, meinen Eltern Halt zu geben. Ich manifestierte diese Hilfsbereitschaft ganz unbewusst und führte es einfach so fort – ob in Partnerschaften oder in zwischenmenschlichen Beziehungen. Ich gab mir all die Jahre die Schuld für den Tod, und wollte mit aller Macht verhindern, dass ich noch einmal an irgendeiner Situation schuld war. Ängste begannen sich einzustellen, ja richtige Panik sogar. Dann erkrankte mein geliebter Papa an Krebs und verstarb ebenfalls. Ein harter Schlag für mich. Aber damit nicht genug.Mein Sohn hatte einen schweren Verkehrsunfall und meine Tochter bekam KO Tropfen und es bestand der Verdacht einer Vergewaltigung. Ich dachte, dass Leben nimmt mir einfach alles was ich liebe.Partnerschaften liefen eher grenzwertig, da ich ja in der Haltung des Opfers einnahm. Und zu guter Letzt setzte sich meine Mama auf die Treppe und schlief einfach ein. Nun war für mich der Punkt erreicht, wo ich sagen konnte FUCKED UP!!! Aber etwas in mir hat mir Halt gegeben und ich stand wieder auf. Hallelujah….
Ich schaute mir all meine Geschichten,Gedankenmuster und Glaubenssätze an und erkannte, dass mein schlimmster Glaubenssatz ” Ich bin schuld.” war. Ich begriff, dass ich mit dieser Angst Leute und Gegebenheiten anzog, die mir das bestätigten. Jetzt fiel der Vorhang für mich und ich nahm all die Kraft,die ich sonst ins Opferdasein investierte, mein Leben neu zu kreieren. Ich bin zwar noch nicht da, wo ich sein möchte,aber ich nähere mich ♡.