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Es begann mit der Trennung von meiner 1. großen Liebe. Es folgte die Trennung von einer quälend symbiotischen Frauen Clique, mit der ich seit Schulzeiten durch dick & dünn ging, die mich aber nicht so nehmen konnten wie ich war, mich nur noch bevormundeten. Ich war allein. Wer bin ich überhaupt? In meiner Familie hatte ich stets nur das Gefühl brav & erfolgreich sein zu müssen, um geliebt zu werden. Ich wachte auf, stand da in meiner ersten Wohnung, mit gutem Job, ohne die ewige Mauer meiner alten Schulfreunde & distanzierte mich ebefalls von der Familie, von der ich mich erdrückt fühlte. Erwartungsterror, Vorwürfe, Bevormundung-wollt ihr mich alle verarschen? Was will ICH eigentlich? Welche dieser vielen Stimmen in meinem Kopf gehören eigentlich MIR? Darf ich tun was ICH möchte oder zerfällt dann das Weltbild meiner Familie? Was ist Familie eigentlich? Bin ich eine erwachsene tolle Frau oder ein dummes unfähiges Mädchen, das sich scheinbar von allen anhören muss was es zu tun & zu lassen hat. Ist das MEIN Leben? Ich kündigte Job&Wohnung,fuhr 2Monate mit dem Auto weg, es folgten Abtreibung,Autounfall,Zusammenbrüche. Ich bin sehr gewaltvoll aufgewachsen, wurde geschlagen, geistig & seelisch missbraucht. Ich war laut meinem Vater Schuld an Ehekrisen meiner Eltern & an allem schlechten in seinem Leben. Er demütigte mich vor allen als ich Brüste bekam, sagte ich habe böse Energie in meinem Kopf & tötete alle Grenzen.
Ich bin vor 3 Wochen erst aus meiner 20jährigen Schockstarre erwacht, die mir mein Überleben sicherte & habe angefangen mich zu befreien. Es tut so weh! Was ein Widerstand! Dadurch fühle ich mich gerade sehr entwurzelt & trauere immere noch um lebensnotwendige Dinge, die ich nie bekam. Ich frage mich wieso meine Mutter & meine Brüder mir nicht geholfen haben bzw wie das alles für sie war, ob sie sie selbst leiden mussten. Darüber haben wir nie geredet. SCHLUSS DAMIT! Ich will meinen Weg gehen, MEIN Leben beanspruchen, reden & den Familienbann brechen.