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“Ich zahl den Unterhalt so nicht mehr…”
sagte er: Doppelverdiener, mind. 3200€ netto.
Ich: Alleinerziehend, Schichtdienst, Verdienst: reicht gerade mal für den Monat.
“Bitte halte dich an das, was die Anwältin dir sagt.” Er hielt sich dran. Forcierte das Wechselmodell unter heftigsten Anklagen, die allesamt Lügen waren, die ich widerlegen konnte. Es war so erschöpfend.
Zwar zahlte er erst mal weiter, reduzierte jedoch die Betreuungszeiten auf ein Minimum. Das Kind war traurig darüber, er sagte nur: “Das hat deine Mutter in die Wege geleitet.” Worauf sie super wütend auf mich war und zum Vater ziehen wollte. Dauernd Stress machte.
Das Kind möchte zum Vater? Alles, was er tun musste war, sie zu manipulieren.
Das Gericht entschied zum Kindeswohl. Schließlich war sie 12 und durfte mitreden. Darauf stellte er den Unterhalt komplett ein.
Er hat mich in immense Schulden durch die Anwalts- und Gerichtskosten gestürzt, ich kann kaum noch die Rechnungen bezahlen.
Wenn es mir als Mutter schlecht geht, kann es doch kaum zum Kindeswohl sein, denn alles wirkt sich auf das Kind aus. Aber es geht ja nicht um Gerechtigkeit, es geht hier nur darum, wie sehr mein Ex sich selbst gerecht wird und sich Recht zuspricht, eigenmächtig Regeln bricht, …
Ich weiß nicht mehr, wie ich planen kann, muss, -ständig steht es im Raum, dass Sie ganz geht und ich dann Unterhalt zahlen muss. Nicht, dass ich es nicht tun würde, aber innerhalb kürzester Zeit einen monatlichen Verlust von ca 1000€ aufzufangen, wie soll das gehen?
Noch habe ich keine Lösung, es ist, als wache ich für mich gerade aus diesem Alptraum auf. Zuvor hatte ich massive Angstzustände, wie ich sie bis dahin noch nicht kannte, Verlustangst, Existenzangst, lähmende Angst…. Die Zeit tickt. Ich atme ein. Ich atme aus. Mein Leben scheint sich komplett neu ordnen zu wollen, und ich bin aufgefordert zu parieren. Zu handeln. Nur was soll ich tun, wenn sich nichts wirklich zeigt, was eine echte Hilfe darstellt.
So ein Sch…jahr